Meine idealen Reisebegleiter. Erster Halt: Phuket

be spunky - ich mache ein time-out

Ufff – geschafft! Meine Wohnung ist endlich aufgelöst und bin auf und davon. Bevor es soweit war, hatte ich quasi bis zur letzten Sekunde noch Saustress. Und jetzt bin ich gespannt, was mir die 3-monatige Reise alles bieten wird. Zuerst geht es hier um ein etwas trockenes Thema – ist aber trotzdem wichtig für all jene, die eine längere Reise unternehmen: DAS REISEGEPÄCK!

Vorbereitung

Im letzten Eintrag hab ich es schon angedeutet: Wie für alle, die eine längere Reise unternehmen ist auch für mich das Reisegepäck ein grosses Thema. LEICHT muss es sein. Ein Schalenkoffer ist für diese Reise nicht geeignet und somit no-go. Als Alternative gibt es den Rucksack, aber ich bin ja kein Backpacker-Reisender! Stundenlang hockte ich vor dem PC und ging die Ratschläge von den digitalen Nomaden und Weltreisenden durch.

be spunky - Reisegepäck von Katrin ErniUnd Taraaaa! Da habe ich mein Objekt der Begierde im Internet entdeckt, den Osprey Sojourn 80. In den Kundenrezensionen wird dieser Trolley auf zwei Rädern in den höchsten Tönen gelobt: Zwar teuer aber top Qualität und robust. Zur Not dient er auch als Rucksack. Wahrscheinlich werde ich davon sowieso keinen Gebrauch machen, aber man weiss ja nie. Für mich DAS ideale Reisegepäck. Vielleicht einziger kleiner negativer Punkt: Leer wiegt dieser Trolley schon 4,1 kg!  Dafür ist er auch wirklich robust und solide. Ein zuverlässiger „Reisebegleiter“ also!

Reiseliste

Vor der Reise habe ich diverse Blogs durchgeackert. Sehr gute und wertvolle Ratschläge habe ich z.B. von Conni Biesalski’s Blog Planet Backpack erhalten. Sie ist digitale Nomadin und von ihr habe ich auch den Tipp der „Baggage-Cubes“ erhalten (danke nochmals Conni, falls du das mal liest 😉 ). Das Innenleben meines Trolley sieht also so aus:

be spunky - Reiseliste von Katrin Erni

  • 2 grüne Cubes für Klamotten (nein, ich schaffte es nicht mit nur 1 cube!)
  • 1 grauer Netzcube für Unterwäsche / Socken / Badeanzug
  • 1 blauer Cube für diverses Zubehör: Externer Akku, Taschenlampe, Sackmesser, Kabel, Kopfhörer, externer Kartenleser, Flaschenöffner, usw.).
  • Reisenecessaire (kleine Flaschen Duschgel und Shampoo, Deo, Morgen-Nacht-creme, Pflaster, Antibrumm, Wattenbausch und Gesichtsmilch und Tonic)
  • Mini-Reiseföhn (der ist wirklich sehr leicht).
  • Kleiner weisser Cube für diverses
  • Seidener Schlafsack: ja diesen Luxus habe ich mir geleistet: er hat praktisch kein Gewicht, ist sehr klein und ich habe ihn v.a. aus hygienischen Gründen gekauft, falls ich mal irgendwo übernachten würde, wo man sich lieber nicht hinlegen möchte….
  • Kopfnetz (gegen Moskitos, falls ich mal im Dschungel bin)
  • 1 Paar Schlarpen (nicht im Bild)
  • 1 Jacke von Mammut (schwarz). Sie ist dünn und verglichen zu den „normalen“ Jacken auch leicht.
  • 1 sehr leichte Kaputzenjacke von Nike (orange)
  • 1 Sarong für den Strand. Frottierwäsche habe ich keine  (zu voluminös und zu schwer), die gibt’s ja sowieso in den Hotels und Gästehäusern. Ansonsten kann ich das unterwegs immer noch kaufen.

Das alles kann ich in diesem Trolley mühelos verstauen und mit den Cubes habe ich immer bestens Ordnung!

2017-03-09-16.49.51.jpg.jpeg

Handgepäck

rucksackObwohl ich kein richtiger Backpacker bin, habe ich mich fürs Handgepäck für den Rucksack von The North Face – Modell Borealis (28l) entschieden. Auch ein super Teil mit vielen Fächern. Ausserdem ist er gut gepolstert und somit sind mein Netbook und Tablet einigermassen gut geschützt vor Stössen. So sieht es mit dem Inhalt aus:

20170309_140811.jpg

  • Netbook (Acer One 10)
  • Tablet von Samsung
  • 3 Smartphones (richtig gelesen, nicht zwei, es sind drei; hier nicht auf dem Bild)
  • Kamera Panasonic Lumix TZ101 und Handbuch  (dazu komme ich gleich)
  • 2 Portemonnaies (nicht auf dem Bild)
  • kleines federleichtes Reisenecessaire, das ich für Kabel, externes Laufwerk, Ministativ, usw. zweckentfremdet habe
  • Stirn-Taschenlampe
  • privater Krimskrams

Zusätzlich habe ich noch eine kleine schwarze Umhängetasche (links im Bild), wo ich Pass und Geldbörse aufbewahre.

Bildergebnis für pocket hand washEin weiteres geiles, winziges Gadet im Handgepäck ist die „Pocket Hand Wash“ (etwa so gross wie das Gehäuse der Zahnseide). Darin enthalten sind 50 ultrafeine papierige Blätter. Mit einem Blatt kann man sich die Hände waschen, wenn  gerade keine Seife verfügbar ist. Das gleiche Prinzip gibt es auch für die Handwäsche. Wirklich sehr praktisch und ohne Gewicht!

So sah das aus, vor Abflug mit meinem Reise-Handgepäck:

Katrin Erni - Time-Out: Es geht los!

Welche Kamera auf Reisen?

Die Kamerawahl war mein Dilemma! Ich fotografiere mit der fetten Nikon D7200 und für mich war von Anfang an klar, dass ich sie mit auf die Reise nehme. Ein befreundeter Fotograf hat mir jedoch davon abgeraten: Viel zu gross, zu schwer und zu unhandlich; eine Kompaktkamera sei viel bequemer und ich würde auch öfters fotografieren. Und das sagt ausgerechnet ein Profifotograf ??  Kurz: Ich bin NICHT mit der Nikon unterwegs.

Bildergebnis für panasonic lumix tz101Ich habe mir extra für diese Reise die Panasonic Lumix TZ101 gekauft, nachdem ich von Werner – dem Fotografen gut beraten wurde. Eigentlich war diese Kamera nicht in meinem Budget eingerechnet. Zum Glück habe ich immer eine Notreserve für Unvorhergesehenes und dies war eindeutig so ein Fall. Zudem brauchte ich noch ein Handbuch (die Betriebsanleitung ist kein Ersatz) also noch mehr Gewicht! Na – dann hätte ich doch gleich von Anfang an die Nikon einpacken können?!? – Nein! – inzwischen bin ich echt begeistert von dieser Lumix. Sie ist mit einem 1-Zoll-Sensor und 10fach Zoom ausgerüstet. Da sie klein und handlich ist, habe ich sie immer und überall dabei und das Risiko, dass sie gestohlen wird, ist auch kleiner als bei der Nikon. Nur schade, dass das Handbuch nicht als e-book erhältlich ist. Für mich eigentlich unlogisch, denn diese Panasonic zählt momentan als DIE Kompakt-Reisekamera und heutzutage reist man ja nicht mehr mit Büchern!! Nun ja, so ist es eben.

Die erste Woche in Phuket

Ja, und jetzt befinde ich mich immer noch in Thailand! Die erste Woche war eher doof: Ich bin von Zürich direkt nach Phuket geflogen und da war mal der kleine Jetlag (Zeitverschiebung +6 Stunden). Das letzte Mal war ich vor etwa 10 Jahren in Thailand, ebenfalls in Phuket. Es war damals schon ziemlich touristisch und inzwischen hat sich dieser Ort regelrecht zur Massentourismus-Insel entwickelt. Viele Luxus-Resorts (nichts dagegen, jedoch für meine aktuelle Reise nicht geeignet), und die restlichen „normalen“ Hotels sind relativ teuer und die Zimmer hätten auch wieder mal eine Auffrischung nötig (Ausnahmen gibt es natürlich überall). Ok für Schweizer-Verhältnisse ist es immer noch bezahlbar, wenn ich jedoch mit anderen Inseln vergleiche ist Phuket an der oberen Grenze. Wer „Sex, Drugs and Rock n Roll“ mag, ist in Patong Beach gut aufgehoben. Muss man einfach mal gesehen haben. Irgendwie mag ich es, langweilig wird es hier bestimmt nicht! 😉

Als ich mich nach ein paar Tagen an die Zeitverschiebung gewöhnt habe, war es für mich Zeit, die Insel zu verlassen. Aber wohin? Nun: auf Facebook bin ich in ein paar geschlossenen Gruppen über Thailandreisen angemeldet. Da kriegt man innerhalb kürzester Zeit tolle Tipps; und einer war Koh Lanta.

Hier bleibe ich noch zwei weitere Tage und danach ziehe ich weiter. Wohin? Das erzähle ich im nächsten Eintrag, ebenso über Koh Lanta werde ich ein wenig berichten!

Bis bald, Katrin

2 Antworten auf “Meine idealen Reisebegleiter. Erster Halt: Phuket”

  1. hey, wünsch dir weiterhin ganz viel freude am reisen. zum thema gepäck noch einen kleinen tip, den ich erst gerade gelesen habe. kleidungsstücke rollen soll platzsparender sein als sie gefaltet reinzulegen. evtl. ein versuch wert^^

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    1. Danke liebe angioletto75! 🙂 Und danke für den Tipp! Ja das stimmt schon, dass die gerollten Kleidungsstücke weniger Patz benötigen. Ich habe jedoch vergessen zu erwähnen – und das ist ja schon noch ein wichtiges Detail – dass diese grünen Cubes die Kleidungsstücke pressen. Es gibt noch einen 2. Reissverschluss und so werden die Cubes richtig schmal. Es gibt auch noch Vakuum-Verpackungen, aber die sind relativ gross und für meinen Zweck nicht nötig. Ich werde es aber ausprobieren und die Kleidungsstücke in den Cubes mal gerollt verstauen 😉

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