Ich muss mich nicht entscheiden!

Ich bin vielseitig interessiert – na und?

be spunky - Blog von Katrin Erni

Hallo liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich, dass du hier bist!

Da habe habe ich den Salat! Vor kurzem habe ich herausgefunden, dass ich eine typische Scanner-Person bin!  (mehr Infos unter „über mich“) Eine typische Scanner Persönlichkeit ist von Natur aus

neugierig und interessiert sich für die unterschiedlichsten Themen. Es fällt ihr schwer, sich nur auf einen Job festzulegen und sie hat viele Ideen, die dann spontan und sofort umgesetzt werden wollen.

Mein erster Arbeitgeber mit 20 war die Fluggesellschaft Swissair – später Swiss (ich war keine Saftschubse – sondern beim „Bodenpersonal“) und mit einigen Unterbrüchen wurden viele Jahre daraus. Jetzt mögen viele sagen, dass sei für einen Scanner ja widersprüchlich, über 20 Jahre beim gleichen Arbeitgeber tätig zu sein. Nun – das stimmt nur bedingt. Bei diesem Grossunternehmen konnte ich oft intern den Job wechseln und die unterschiedlichsten Abteilungen kennen lernen. Ausserdem hatte ich die Möglichkeit als junge Frau die Welt zu entdecken; neue Länder, Kontinente, Kulturen. Für mich war es eine regelrechte Lebensschule. Man wird konfrontiert mit den unterschiedlichsten Ansichten und muss dabei manchmal verblüffend feststellen, dass es anders ja auch geht.

In den 90er Jahren habe ich mich nebenberuflich weitergebildet zur Reisefachfrau. Danach wollte ich mich komplett neu ausrichten und Winzerin werden. Der Traum war jedoch schnell ausgeträumt und ich besuchte dafür die Weinfachschule. Anschliessend habe ich kurzerhand mein eigenes Geschäft „vin & vacances“ als 2. Standbein gegründet und gleichzeitig konnte ich meinen Hauptjob auf ein 80 % Arbeitspensum reduzieren. Ich habe Weinreisen nach Frankreich organisiert – der „Weintourismus“ existierte im Gegensatz zu heute noch gar nicht. Das war 1998 als auch frisch das Internet aufkam. Ich musste mühsam selber meine Webseite unterhalten (mit Hilfe von Programmierern) – später wurde es jedoch immer einfacher, die Website selber zu erstellen. Und so lernte ich nebenbei auch vieles über Webdesign und Fotobearbeitung. Ich erhielt auch sehr bald Gruppenanfragen. Da fiel ich vollkommen ins kalte Wasser und die erste Gruppenreise vor 15 Jahren war nicht so der Burner. Ich habe sehr schnell gelernt und heute organisiere ich erfolgreich Gruppenreisen und Incentives. Daneben habe ich mich noch als Online Marketing Manager weitergebildet.

Diese ganze Vielseitigkeit war mir jedoch überhaupt nicht bewusst – es war für mich einfach normal – der Hauptjob, mein Nebenjob und alles, was dazu gehörte.

Vor etwas mehr als 2 Jahren habe ich beim Arbeitgeber gekündigt. Ziel war, mein „Baby“ zum 1. Standbein upzugraden. Und was geschah? Es ging nicht mehr vorwärts! Obwohl ich mein eigener Chef bin und ich endlich Zeit habe, mich nur noch um mein Geschäft zu kümmern. Aber es funktionierte nicht! Ich riss mich zusammen und habe mit mir selber mehrmals ein ernsthaftes Wort gesprochen. Ich habe sogar auswärts einen Arbeitsplatz gemietet (statt home office) und versucht, wie die „anderen“ von 9 bis 5 meiner Tätigkeit nachzugehen und ein „normales“ Leben zu führen. Es nützte nichts. Es ging einfach nicht! Es war zum verzweifeln! 16 Jahre ging das als Nebenjob gut und auf einmal nicht mehr?

Jetzt weiss ich warum: Ich brauche die Vielseitigkeit im Leben wie der Fisch im Wasser. Ich brauche Inspiration, eine ganze Palette von kreativen Inputs und geistigem Austausch.

Von der Aussenwelt werden solche Menschen als unstet, sprunghaft und als bunter Hund wahrgenommen. Mir ist das inzwischen egal. Nun will ich es ausleben und hier auf diesem Spunky-Blog über all die interessanten Themen berichten, wie z.B.  Reisen, Kunst, Gastronomie, Fotografie, Spiritualität,  oder einfach über gewisse Weltanschauungen.

Zurzeit beschäftige ich mich intensiv mit Fotografie. Das ist sehr spannend und ich kann sie zusätzlich auch mit meinen Reisen verbinden. Vor etwa einem Jahr habe ich die Malerei (wieder) entdeckt und diesen Sommer rein zufällig mein erstes Bild verkauft. Das war ein toller Moment und hat mich voll motiviert.

Meine wichtigste Erkenntnis: Kreiere dein eigenes, wahres Leben und lass dich nicht von den äusseren Normen zurechtbiegen. (das gilt natürlich auch für „Nicht-Scannerpersönlichkeiten“!).

Also: be spunky! 

Bis bald wieder – Katrin

 

 

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